karnebel
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Nächstes Konzert: 28. Juni 09, Vetter Herzog, Bern

Mitten im Berner Breitenrainquartier befindet sich das stilvolle Straßencafé Vetter Herzog, das als eines der Körnchen Wahrheit in der Redensart, der Breitenrain sei das Berner Kreuzberg, gelten kann. 
 
Im Rahmen der allsonntäglichen Veranstaltungsreihe werde ich am 28. Juni mein erstes eigenes Konzert in meiner neuen Heimat Schweiz spielen. Solo und unverstärkt, ganz familiär. Wer möchte, hört zu, wer nicht möchte, geht vor die Tür und trinkt sein Bier im Schatten der die Herzogstrasse säumenden Bäume.
 
 
Karnebel live im Vetter Herzog
Sonntag, 28. Juni 2009, 20:15 Uhr
Herzogstraße 12, CH-3014 Bern
Eintritt frei!
 
 
 
14.6.09 23:12


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Konzertreview: 7. September 08, Bochumer Musiksommer

Im Rahmen des Bochumer Musiksommers spielten wir in einer der wenigen Regenpausen unser Abschiedskonzert (Abschied aus dem Ruhrgebiet und vorerst letzter gemeinsamer Auftritt mit Manni). Dank Manni waren wird Teil eines "Musikspektakels für Jung und Alt, umsonst und draußen, auf dem Boulevard mitten im Herzen der Bochumer City und in den anliegenden Kirchen", so verhiess es der Veranstalter.
Wir waren sogar Headliner der Sparkassenbühne. Einziges Problem war, dass nur wenige Meter weiter zeitgleich der wahre Festivalheadliner Max Mutzke aufspielte. In der anderen Richtung und nur wenig weiter entfernt spielte eine Punkband. Also hatte das Publikum vor unserer Bühne, wenn es nicht direkt bei den Boxen stand, eine Dreifachbeschallung zu erdulden, begünstigt durch die schalltrichterartigen Strassenschluchten von Bochum City - was sich denn auch nicht viele zugemutet haben.
Dennoch genossen wir unseren grössten Auftritt aller Zeiten - ein Superlativ, dem wir mit unserer längsten, nämlich kompletten Setlist und unserem kompletten Instrumentenpark entsprochen haben. Das kleine aber feine Publikum hat es uns gedankt.

Nun sitze ich in Bern und plane die Fortsetzung von Karnebel. Wenn es Neuigkeiten gibt, werden sie hier zu lesen sein...
23.6.08 20:59


Konzertreview: 23. August 08, Litfass Essen

Um den guten Rudy Radu bei seinem Konzert in der schmuddeligen Hardrockkaschemme Litfass zu helfen, bin ich hier kurzerhand eingesprungen. Denn angeblich gab es doch keine Vorband, und Rudy hätte zwei Stunden spielen müssen. Eine Vorband gab es dann doch, nämlich den Mecklenburger Bluesman Ralf Bomberg, und so waren wir zu dritt (Manni war wegen der Kurzfristigkeit des Auftritts nicht dabei - Buchung zwei Stunden vor Beginn). Und somit standen sich zahlenmäßig Musiker und zuhörendes Publikum gleichwertig gegenüber. Die anderen sechs Anwesenden waren entweder Personal oder voll bis obenhin mit irgendwelchem Fusel. Hier ein visueller Eindruck des Spektakels:



Das Catering bestand aus einem Essen á la carte - wer nicht glauben mag, dass man heutzutage noch einen gemischten Salat nur aus Dosengemüse bekommen kann, der bestelle ein Schnitzel Wiener Art im Litfass...
Das Publikum war unfreundlich bis ignorant, der Auftritt also eine Katastrophe. Abgesehen von der Gage, die dennoch anständig war. Aber da die Leute aus dem Litfass meinen Künstlernamen nie erfahren haben, traue ich mich hier zu sagen, dass ich in so einem fürchterlichen Laden noch nie gespielt habe...
25.8.08 16:45


Konzertreview: 4. Juli 08, Steinbruch Duisburg

Im Duisburger Süden, zwischen Autobahnen und Bahngleisen, liegt ein hübscher Biergarten namens Steinbruch, der über einen idyllischen Garten nach hinten raus verfügt. Dort spielten wir im Vorprogramm des legendären Tom Liwa. Ja, dieser Tom Liwa, Sänger der inzwischen Gott sei Dank wiedervereinigten Flowerpornoes und nicht wegzudenkender Teil der Indieszene des Ruhrgebiets der frühen 90er Jahre.
Dem Himmel sei Dank klarte derselbige abends auf, und so konnte das Konzert wie geplant draußen stattfinden. Und so konnten wir die vielen Dämmerungslieder auch endlich einmal in der Dämmerung spielen, was für ganz erstaunliche Parallelen zwischen Liedtext und Umgebung sorgte: Als die Sonne endlich unterging, zündeten wir Kerzen an, und wir waren alle vereint in unseren Blicken hinüber zu Waldrand, wo sich der Himmel rötlich verfärbte.
Davon kann man sich im diesem Bootleg (dem ersten überhaupt!) ein Bild machen:



Das Publikum blieb gleichwohl ein wenig steif, und der Schlussapplaus war wohl nicht einmal so lang wie es der Nachhall des Schlussakkords in der Klosterkirche von Neresheim gewesen wäre.
Dass dies aber nicht nur an uns lag, zeigte dann die sich in den Auftritt von Tom Liwa hineinziehende Steifheit des Publikums, die sich eigentlich erst zu Beginn des dreiviertelstündigen Zugabenblocks verflüchtigte. Zu schade, denn schon vorher wusste Herr Liwa durch sein zauberhaftes Gitarrenspiel und seinen erdigen Gesang zu gefallen. Tom Liwa singt wie er spricht, und damit meine ich nicht nur die Klangfarbe seiner Stimme, sondern auch seine Art des Dichtens, die so ehrlich daherkommt, als ob er damit tatsächlich mir jetzt hier etwas zu sagen hätte.
Und derweil hatte jemand in der Linde, welche die kleine Bühne überdachte, Lampions angezündet, die so heimelig leuchteten, dass am Ende des Abends wohl jeder, inklusive Tom Liwa und uns, im Stillen zu sich sagte: "Wir waren heute auf einem Konzert".
16.6.08 20:14


The Rudy Radu Session 2008

Es gibt Neuigkeiten: Um mit Manni, meinem neuen Bandmitglied, auch die Lieder einstudieren zu können, von denen es noch keine Aufnahmen gibt, habe ich kurzerhand welche gemacht, und zwar im bestens ausgerüsteten Wohnzimmerstudio von Rudy Radu. Ein besonders hübsches Ergebnis dieser Demoaufnahmen gibt es seit gestern nacht auf meiner Myspace-Seite zu hören: "Das Buch" - ein recht neues Lied, das eine vor vorne bis hinten erfundene Geschichte erzählt. Die Aufnahme ist ein Demo - live und direkt und, so wie einst bei Rage Against the Machine, no overdubs!

Außerdem habe ich auch den Autopiloten eingespielt, und Rudy hat davon ein Video gedreht, mit dem ich nun endlich auch bei YouTube vertreten bin:



Der Rest der Demoaufnahmen bleibt unser Arbeitsmaterial. Zu hören gibt es das alles dann demnächst live...
31.5.08 13:47


Konzertreview: 16. Mai 08, Textzentrum im Girardethaus Essen

Im Textzentrum Essen wurde die Liedermacherreihe "you say:liedermaching. we say: DIE!!!" eröffnet und gleichzeitig wieder geschlossen. Denn die ambitionierten Versprechungen der Veranstalter hatten sich schon im Vorfeld als Windeier herausgestellt. Dennoch: es war ein gelungener Abend, gut besucht und stimmungsvoll.
Ich betrat den Platz hinter dem Mikrophon als dritter Act, nachdem René Dombrowski seine politischen und angenehm frischen Lieder und Ratz N. Roll seinen dem eigenem Bekunden nach schageresken Pathos zum Besten gegeben hatten.
Nach vier Liedern solo kam Manni, mein neues Bandmitglied hinzu, der mich mit Gitarre, Bass, Akkordeon, Rhodes und Gesang gekonnt begleitete. Das war ein großer Spaß und angesichts der wenigen Proben obendrein sehr beeindruckend. Und so konnte ich auch einmal wieder alte, auf zweite Stimmen angewiesene Lieder wie "Zwischen den Zeiten" oder "Tauchen im Ozean" zum besten geben. Eine gelungener Einstand - und Fortsetzung folgt...
Schließlich war auch Krikela mit von der Partie. Auch sie hatte ältere Stücke hervorgekramt, was sie wie ich finde öfter tun sollte.
18.5.08 10:42


Konzertreview: 16. April 08, Goldbar Essen

Unter dem Titel "Gemeinsamkeiten" finden in der geliebten Goldbar in Essen-Rüttenscheid schon seit einiger Zeit Lesungen von und mit Joscha Hendricksen und Mark Schulte statt. Und bei der Ausgabe Nr. 4 sollte ich "als Kenner menschlicher Gemeinsamkeit" zur Seite stehen. "Aber klar doch" hattee ich mir gedacht und stellte für diesen Abend einen bunten Strauß aus Coversongs und eigenen Stücken zusammen - oder vielmehr einen Blumenkranz, der die Texte der beiden Lesenden Joscha Hendricksen und Mark Schulte umspielte.
Die Coversongs waren diesmal italienisch - genauer: süditalienisch. Ob ich den kalabresischen Dialekt korrekt ausgesprochen habe, weiß ich nicht, aber es hat Spaß gemacht.
18.4.08 08:53


Konzertreview: 15. März 08, Storp Essen

Wer kennt nicht Windows Paint, das herrliche Malprogramm von Microsoft? Der Essener Kulturförderverein Port e.V. hat es kurzerhand zum Kunstutensil erklärt und eine Internationale Paint-Ausstellung veranstaltet. Und zur Vernissage gab es Live-Musik unter anderem auch von mir.
Dabei konnte ich mal wieder einen neuen Song mit dem hübschen Titel "Aus dem Leben eines Froschs" präsentieren. Leider gab es keine richtige Bühne und keine richtige Beleuchtung, so dass es für die vielen Menschen im hinteren Teil des Raums offenbar keine Veranlassung gab, die Lautstärke ihrer eigenen Gespräche ein wenig zu drosseln.
Nach einer Theaterperformance auf dem Dachboden des Storp spielte Krikela auf, die ja von unserer phantastischen NRW-Tour bekannt sein dürfte. Hier quatschten die Leute noch lauter, aber Krikela ließ sich hiervon nicht beirren und hat uns wieder alle bezaubert.
Anschließend gab es noch ein Noise-Konzert von Schanasa Replicum. Wer Krach mag, wird Schanasa Replicum lieben. Essen holt auf in Sachen Avantgarde.

Ein gelungener Abend, der übrigens bald einen Nachfolger haben wird: Das Textzentrum Essen ruft gerade eine Liedermacherreihe ins Leben, und Karnebel und Krikela sind dabei...

16.2.08 15:11


Tourbericht: You say liedermaching, we say DIE!!! Januar 2008

Die Nordrheinwestfalentour war ein großer Erfolg. Zusammen mit der sympathischen Kölnerin Krikela und dem Hamburger Cowboy Sad Moon standen zwei Gigs in Essen und Köln auf dem Programm.

Die Tour startete am Freitag, den 25.1. in der Dellbrügge in Essen. Das ist ein feiner abgeranzter Raum des Port e.V. in der City. Dank der etwa fünfzig Gäste, die sich auf den zahlreichen Sofas lümmelten, und einem Bierkonsum, der sich gewaschen hat, wurde es sehr gemütlich auf und vor der lichterkettengeschmückten Bühne, so wie hier bei Sad Moon (in Begleitung seiner Assistentin, der bärtigen Jungfer):



Der wunderbare Slofi-Folk, den Sad Moon präsentierte, war Balsam für die vielen lauschenden Seelen.
Danach spielte ich, konnte dem stetig wachsenden Publikum endlich einmal wieder einen noch namenlosen neuen Song präsentieren und baute eine spektakuläre Ich-trete-mein-Bier-um-und-stelle-es-während-des- Spielens-wieder-auf-Aktion in den Song Du und Ich ein - und das alles unter den ungläubigen Blicken von Frankensteins Braut:



Den Abend beschloss Krikela mit herrlich trashigen Songs, die den Zuhörer so sehr umgarnten, dass er sie bereits zu kennen glaubte. Und die Projektionen im Krikelkrakelstil haben nicht nur Joscha begeistert. So sah das aus:



Nach dem wohlverdienten Offday am Samstag stand dann am Sonntag, den 27.1. das große Tourfinale im Blue Shell in Köln auf dem Programm. Krikela hatte allen allen allen Bescheid gesagt und alle alle alle, genauer gesagt siebzig, sind gekommen!
Diesmal eröffnete ich den Abend. Hauptvariation meines Sets war ein Duett mit Krikela Such Great Heights, das wir erst nachmittags in ihrer Küche einstudiert hatten.
Sad Moon überzeugte erneut, zumal die bärtige Jungfer nur noch halb so nervös war und wahre Fontänen von guter Laune und Begeisterung versprühte.
Krikela hatte bei vor heimischem Publikum leichtes Spiel, doch auch unabhängig davon vermochte sie die Zuhörer zu begeistern. Höhepunkt war die Präsentation des Videos zu Wer hat mich gesehen, das es demnächst auf ihrer Myspace-Seite zu sehen gibt.

Die Tour soll nun bald fortgesetzt werden. Gigs in Hamburg, Berlin, Leipzig und München stehen auf dem Tourplan unserer Träume. Falls uns jemand buchen möchte...



PS: Die Fotos stammen übrigens aus dem Tourbericht der bärtigen Jungfer, der hier nachzulesen ist.
29.1.08 13:48


Konzertreview: 15. September 07, Temple Bar Open Air, Essen

Jedes Jahr im späten Sommer steigt auf dem Salzmarkt in der Essener City das Temple Bar Open Air, um all den geistig und kulturell bankrotten Extrablatt- und Tacosgängern dieser Welt zwei Tage lang zu zeigen, wo der Hammer hängt. Und in diesem Jahr war Karnebel mit dabei! Yeah!



Ich begann pünktlich vor einem so gut wie leeren Salzmarkt. Viertel vor sieben war für die meisten wohl doch zu früh. Es folgte ein halbstündiges Set, das wegen Open Air so laut war wie nie zuvor. Herrlich war dass, wie bei abrupten Pausen der Schall von den ringsum stehenden Häusern widerhallte. Den Abschluss bildete Cornerman, eine Hommage an den vor wenigen Tage zuvor verstorbenen Sänger Saint Thomas.

Im Anschluss spieletn Pye, die wie schon so oft ihre schöne gradlinige New Model Army Pixies David Gray-Melange präsentierten. Große Überraschung und Glanzlicht des Abends waren die zauberhaften Chelsy. Nette Musik für nette Menschen. Außerdem spielten noch die Dead Bohemes und Left the Crowd, but that´s not my cup of tea...

Ein großer Dank geht an Marcus von der Kulturzentrale, der Veranstalter, der mich auch gebucht hat und der übrigens auch bei Chelsy trommelt...
4.9.07 11:54


Konzertreview: 13. August 07, Blue Shell Köln

Das Blue Shell in Köln ist eine halbwegs legendäre Kneipe bei der Zülpicher Straße in Köln und regelmäßiger Veranstaltungsort für Konzerte halbwegs bekannter Bands.

Dort spielte ich im Vorprogramm des noch nicht legendären, weil gerade frisch gegründeten Blackface Orchestra.

Als ich begann, waren ca. sechs Leute anwesend, wofür ich aber vor allem das gute Wetter verantwortlich mache. Während meines Sets tröpfelten dann noch einige Gäste nach, die aber dafür andächtig lauschten und tapfer klatschten. Schmankerl war diesmal ein Coverwunsch: Das Publikum durfte wettendassmäßig per Klatschted zwischen den Genres Country, Glam Rock, Popballade und Oldie wählen. Und es wurde: Country, genauer der Steel Rail Blues von George Hamilton IV. Als ich dann aber die versäumten Titel nannte, war die Enttäuschung groß. Und so gab es die Britney als Zugabe...

Danach betrat das Black Face Orchestra die Bühne, die astreinen bluesbasierten Rock'n'Roll spielten. Das war astrein nach dem Motto "keine Experimente". Leider waren sie selber unzufrieden, was sie das Publikum spüren ließen. Und was ist Rock'n'Roll ohne Stimmung auf der Bühne? Aber ich bin sicher, sie können das besser. Die Musik jedenfalls war super.

Die angekündigte Neuauflage des Konzerts im September in Düsseldorf musste ich leider absagen. Aber das Blackface Orchestra spielt in jedem Falle...
12.7.07 09:58


Konzertreview: 12. Mai 07, FKK Essen

Im altbekannten Frohnhauser Kulturkeller spielte Karnebel zusammen mit Thoughts Paint the Sky und den Tinkertoys zum akustischen Tanz auf.

Thoughts Paint the Sky waren für den leider abkömmlichen Rudy Radu eingesprungen und haben mit ihrem Acoustic Screamo ein sehr konzentriertes Set zum Besten gegeben. Das hat mich sehr viel mehr begeistert, als ich beim Probehören auf myspace gedacht hatte. Eine Popband im Screamogewand, würde ich sagen.

Ich hatte dann die Aufgabe, gegen die im Eingangsbereich laut quatschenden Securities anzuspielen, was durch den miserablen Bühnensound (ein Gruß an den Mischer!) noch erschwert wurde. Dennoch: Dem Publikum hat es wohl gefallen. Am allermeisten Sarah und Lisa, 14 und 16 Jahre alt, die sogar ein Autogramm und ein Foto machen wollten. Und weil man seine Fans ehren muss, haben sie sogar exklusiv die handgeschriebene Setlist bekommen.
Zum Auftritt lässt sich sagen: Gewohntes Programm, ein Britney-Spears-Cover sowie ein Stück auf dem Screamo-Instrument par excellence, der Ziehharmonika.

Ebenfalls unplugged, aber ohne Geschrei spielten schließlich die Tinkertoys, eine unter den jungen Essenern eine vielgeliebte Melodic Power Emo Pop (!) Band. Wie die Geschwister van Zandt gemeinsam sangen, das war trotz der überflüssigen Soundexperimente des Mischers (gegrüßt sei er!) wunderbar. Mein tiefster Respekt gilt den äußerst ausgefeilten Arrangements. Weiter so, gern auch wieder ununplugged...

Mein Dank gilt Uwe, dem Veranstalter, und Rudy, dem Initiator, der nicht in den Genuß kam, die Früchte der Arbeit zu ernten...
13.3.07 23:22


Konzertreview: 2. Februar 07, Limani, Essen

Unter dem Titel "Geliebt wirst du einzig, wo schwach du dich zeigen darfst" habe ich zusammen mit dem Dichter Mariusz Lata eine Lesung veranstaltet.

Im Café Limani, der Heimat des Port e.V., las Mariusz Gedichte und Prosa, dazwischen gab es es musikalische Einlagen von mir. Neben dem Autopiloten gab es einige Stücke von Tom Waits an Gitarre, Akkordeon und Orgel.

Den etwa 25 Gästen hat es gefallen; nur nicht dem vielleicht wichtigsten, einem Lektor des Luchterhand- Verlages, der nach fünf Minuten mit einem Türenknallen abgedampft ist, der alte Stümper! Der Rest aber blieb und lauschte andächtig den Worten und Tönen.
25.1.07 11:47


Konzertreview: 17. November 06 in der Gigoleria

Nach halbjähriger Pause gab es endlich mal wieder ein Konzert. In der Gigoleria, das sonst dem Künstler Gigo als Atelier dient, spielte Karnebel vor einem kleinen, aber freundlichen Publikum in rotem Schummerlicht.



Leider konnten keine neuen Stücke präsentiert werden, dafür wurde aber mit "Sparring Partner" von dem Italiener Paolo Conte ein feiner Coversong ins Programm genommen.
Nach einigen Zugaben betrat dann der Veranstalter Joscha die Bühne, der uns alle mit seinen Rapkünsten beeindruckte. Wie er selbstbegleitet von der Gitarre eine Unmenge an Versatzstücken deutscher Hiphop-Klassiker zu einem bunten und endskomischen Medley zusammenschmolz, war nichts anderes als grandios...
27.11.06 00:08


Neues Projekt: Karnebel at St. Quintin

In des Essener Innenstadt gibt es ein kleines Gässlein neben dem Münster mit dem Namen "An St. Quintin". Wer denkt da nicht sofort an Johnny Cashs legendäres Album "At San Quentin"? Und deshalb ist folgendes geplant: An einem noch zu bestimmenden Termin sind alle, die möchten, aufgefordert, sich in eben dieser Gasse zusammenzufinden, wo Karnebel ein spontanes Konzert geben wird. Aller Voraussicht nach noch im Juni.
Auf Genehmigungen werden wir scheißen und nehmen den etwaigen Ärger in Kauf. Das Ganze wird gefilmt und dann als DVD mit dem Titel "Karnebel at St. Quintin" erscheinen.
1.6.06 00:22


Auftrittsmöglichkeiten gesucht!

Nach den recht erfolgreichen letzten Monaten mit hoher Konzertdichte sind nun erst einmal keine Termine in Aussicht.
In Planung hingegen schon, z.B. soll im charmanten Chat Noir in Essen ein zur Hälfte aus italienischen Chansons und zur Hälfte aus eigenen Stücken bestehendes Programm zur Aufführung gelangen.

Aber nun ein Appell an alle Leser dieser Zeilen: Wer eine Idee hat, wo Karnebel auftreten könnte, der melde sich bei mir! Vor allem würde ich mich über Auftritte außerhalb von Essen freuen...
29.5.06 10:47


Karnebel auf Hype Machine

Seit kurzem ist auf dem sog. Audio Blog Aggregator Hype Machine, der einige hundert mp3-Blogs vernetzt, auch ein Karnebel-Song verfügbar.
Einfach in die Suchleiste rechts oben "Karnebel" eingeben und schon kann "Hand in Hand" über den programmeigenen Player angehört werden...
27.5.06 11:39


Konzertreview: 12. Juli 06, Dies Academicus Essen

Im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus der Uni Essen ist Karnebel zum ersten Mal als Alleinunterhalter aufgetreten. Mit dem Auftrag, die Teilnehmer des offiziellen Festaktes nach Abschluss desselben mit "leichter Begleitmusik bei Kaffee und Kuchen" zu erfreuen, hatte mich die Öffentlichkeitsarbeitsstelle der Uni engagiert. Ich hatte einen eigenen Tontechniker, eine super Anlage, aber leider kaum Publikum. Denn obwohl es Freibier, Freiwurst, Freikaffee und Freikuchen gab, waren nur wenige zugegen, die zudem lieber in der Sonne als im stickigen Festzelt saßen.

Das Programm setzte sich je zur Hälfte aus Coversongs und aus eigenen Stücken zusammen. Eine empirische Erkenntnis: Je lauter das Lied, desto lauter der anschließende Applaus...
13.7.06 10:56


Konzertreview: 20. Mai 06, Theaterfabrik Düsseldorf

Der zweite Termin des Liederabends "The Way Home and Back" in der kleinen aber feinen Theaterfabrik hat mehr als doppelt soviel Publikum gezogen als die Premiere, so dass die Veranstalter sogar kurz vor Beginn noch nachstuhlen mussten.
Der einzige mir unbekannte Gast des ersten Termins war wieder da und hatte diesmal noch ein paar Freunde mitgebracht. Außerdem war doch tatsächlich Annika, die derzeitige Sprecherin des Wilseder Forums gekommen.
Das Programm war mit dem der Premiere identisch, nur die Zugabe war eine andere. Als Reminiszenz an meine ebenfalls anwesende Mutter gab es den "Steel Rail Blues" von George Hamilton IV, das auf der ersten LP ihres Lebens zu finden ist.
Im Theater auftreten ist eine gute Sache, die ich wiederholen möchte - auch wenn man auf Laufkundschaft verzichten muss. Wenn nur das Scheinwerferlicht nicht so blenden würde...
25.5.06 20:04


Konzertreview: 13.5.06: Theaterfabrik Düsseldorf

In der schönen kleinen Theaterfabrik gab es einen Liederabend mit dem Titel "The Way Home and Back" (übrigens das erste Gastspiel dieses Theaters überhaupt!). In Sofas und Sesseln gingen die Zuhörer auf eine musikalisch-fotografische Reise in einen poetisch modulierten Alltag und wieder zurück, hörten Lieder über Alltäglichkeiten, gescheiterte und gelungene Liebe, Umschwünge der großen und kleinen Sorte und schließlich den Aufbruch zurück in das Unbestimmte, aus dem man gekommen war. So sah das z.B. bei "Wenn die Sonne" aus:



"Richtig schön" sei es gewesen, meinte der einzige mir unbekannte Gast, sich im gleichen Atemzug für diese Wortwahl entschuldigend, doch gäbe es eben kein besseres Wort für seinen Eindruck.
"Eine sehr runde Sache" meinten die Gastgeber bezüglich des Zusammenspiels von Musik und Fotografie, denn die Reise wurde verschönert durch liedbegleitende Fotoprojektionen von Georg Parthen, die viel Schmunzeln und Staunen hervorriefen, soweit ich, vom Scheinwerferlicht geblendet, dies erkennen konnte. Musikalische Höhepunkte waren drei neue Lieder und natürlich das Gastspiel von Astrid an der Geige. Außerdem kamen zum ersten Mal Playbackspuren und Samples zum Einsatz, was ebenfalls Anklang fand. Darüber hinaus gab es neue Coversongs (und selbst vor Snoop Dogg schreckt Karnebel nicht zurück!). Nicht zuletzt: Ich habe jetzt zwei Gitarren und ich spiele im Stehen.
Das 14 Köpfe zählende Publikum war weniger zahlreich als erwartet, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Dank geht an Lars und Cornelius von der Theaterfabrik.
15.5.06 11:38


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